
Elektromagnetische Strahlung (EMF) ist die unsichtbare Energie, die von allen elektronischen Geräten wie Mobiltelefonen, Laptops und Tablets abgegeben wird. Die meisten von uns sind sich der schädlichen Auswirkungen bewusst, die chronische EMF-Exposition auf Menschen haben kann. Haben Sie sich jedoch schon einmal Gedanken über die Auswirkungen auf Ihre Haustiere gemacht? Tatsächlich können EMF auch Ihre pelzigen Freunde negativ beeinflussen.

EMF-Belastung bei Haustieren verstehen
Obwohl es nur wenige spezifische Studien zu Haustieren und EMF-Exposition gibt, werden in vielen bedeutenden Laborstudien Tiere, insbesondere Ratten, verwendet. Wenn Wissenschaftler die Ergebnisse von Ratten auf den Menschen übertragen können, lässt sich die gleiche Logik auch auf andere Säugetiere, einschließlich Ihrer Haustiere, anwenden. Langfristige, kontinuierliche Exposition gegenüber EMFs wurde mit zahlreichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen bei Tieren in Verbindung gebracht.

Häufige Quellen von EMF-Strahlung, die Ihre Haustiere beeinträchtigen
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WLAN-Router: WLAN-Router sind in modernen Haushalten allgegenwärtig und senden Hochfrequenzsignale aus, um elektronische Geräte zu verbinden. Diese Signale, normalerweise zwischen 2,4 und 5 GHz, sind stark und ständig aktiv und stellen ein Risiko für Sie und Ihre Haustiere dar.
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Elektronische Geräte: Haustiere, die sich gerne an warme Laptops kuscheln oder in der Nähe elektronischer Geräte liegen, können einer höheren EMF-Strahlung ausgesetzt sein. Die Nähe zu diesen Geräten erhöht das Risiko negativer gesundheitlicher Auswirkungen.
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Leben in der Stadt: Das Leben in dicht besiedelten Gebieten bedeutet eine höhere Belastung durch EMFs von zahlreichen elektronischen Geräten. Mit der Einführung von 5G, das höhere Frequenzen nutzt und mehr Mobilfunkstandorte erfordert, wird die EMF-Belastung in der Umgebung von Städten zunehmen, was sich noch stärker auf Ihre Haustiere auswirkt.

Gesundheitliche Auswirkungen von EMFs auf Haustiere
Wie Menschen können auch Haustiere aufgrund der Belastung mit elektromagnetischen Feldern verschiedene gesundheitliche Probleme bekommen, darunter:
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Verhaltensänderungen: Studien haben gezeigt, dass Tiere, die elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten aufweisen können. Beispielsweise hatten Ratten, die hoher EMF-Strahlung ausgesetzt waren, Schwierigkeiten, aus den Testbereichen zu entkommen.
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Verdauungsprobleme: Untersuchungen haben gezeigt, dass Hunde ihren Kot entsprechend den Magnetfeldern der Erde ausscheiden. Ständige Belastung durch künstlich erzeugte elektromagnetische Felder kann dieses natürliche Verhalten stören und andere Körperfunktionen beeinträchtigen.
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Fruchtbarkeitsprobleme: EMF-Exposition steht in Zusammenhang mit verminderter Fruchtbarkeit bei männlichen und weiblichen Tieren. Studien haben gezeigt, dass WLAN zu DNA-Fragmentierung und verminderter Spermienmotilität führen kann, während die Hitze eines Laptops Spermienzellen direkt töten kann. EMF-Strahlung kann auch zu abnormalen Schwangerschaften und einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko führen.
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Störung des endokrinen Systems: EMFs können das endokrine System schädigen, das für die Hormonausschüttung verantwortlich ist. In den letzten 20 Jahren gab es einen deutlichen Anstieg endokriner Erkrankungen bei Haustieren, was mit dem Aufstieg der digitalen Technologie zusammenhängt.
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Krebs: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat hochfrequente Strahlung als mögliches Karzinogen eingestuft. Studien haben einen direkten Zusammenhang zwischen EMF-Exposition und der Entwicklung von Lymphomen bei Hunden festgestellt. Eine höhere häusliche Exposition gegenüber Magnetfeldern erhöht das Risiko von Hundelymphomen erheblich.

So verringern Sie die EMF-Belastung Ihrer Haustiere
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Reduzieren Sie EMF-Quellen in Ihrem Zuhause: Entfernen Sie zunächst elektronische Geräte, die Sie nicht häufig verwenden, oder ziehen Sie den Stecker. Dazu gehören WLAN-Router, Sprachassistenten, zusätzliche Fernseher und Mobilgeräte. Durch die Verringerung der Anzahl aktiver EMF-Quellen können Sie die Belastung Ihres Haustieres erheblich reduzieren.
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Schaffen Sie EMF-freie Bereiche: Halten Sie die Schlafbereiche Ihrer Haustiere von EMF-Quellen wie WLAN-Routern fern. Richten Sie in Ihrem Zuhause EMF-freie Bereiche ein, in denen Ihre Haustiere ohne Strahlenrisiko entspannen können. Verbringen Sie außerdem mehr Zeit im Freien in weniger dicht besiedelten Gebieten.
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Stärken Sie ihre Gesundheit: Eine gesunde Ernährung und Lebensweise können dazu beitragen, einige Auswirkungen der EMF-Exposition zu mildern. Sorgen Sie dafür, dass die Ernährung Ihrer Haustiere reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Nahrungsmitteln ist und frei von aggressiven Chemikalien und Konservierungsstoffen ist.
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Verwenden Sie EMF-Schutzausrüstung: Erwägen Sie die Anschaffung von Produkten wie der DefenderShield EMF-Strahlungsschutzweste für Haustiere, die bis zu 99 % der drahtlosen EMF-Strahlung blockieren kann. Diese Westen sind mit einem silbernen Netz gefüttert, um Ihr Haustier vor EMF-Emissionen von Geräten und Mobilfunkmasten zu schützen.

Abschluss
Die kleineren Körper Ihrer Haustiere machen sie anfälliger für die Aufnahme von EMF-Frequenzen. Obwohl sie im Gegensatz zu Menschen keine elektronischen Geräte verwenden, erhöht das Leben in einem technisch vollgestopften Zuhause ihr Risiko einer EMF-Exposition. Schützen Sie Ihre Haustiere, indem Sie EMF-Quellen in Ihrem Zuhause reduzieren, sichere Räume schaffen, für einen gesunden Lebensstil sorgen und Schutzausrüstung verwenden. Diese Vorsichtsmaßnahmen können dazu beitragen, Ihre geliebten Gefährten vor den schädlichen Auswirkungen der Alltagstechnologie zu schützen.